Eine kleine Vorstellung
22.05.2005
Herzlich willkommen auf meiner Homepage. Hier findet Ihr einiges über mich und natürlich über mein neues Spielzeug, den Nokia 9210(i) Communicator.

Diese private und nicht-kommerzielle Homepage ist seit dem 8. Juli 2001 'online'.

Ich bin Ende Mai 2005 44 Jahre alt geworden, seit über 23 Jahren verheiratet mit der besten aller Ehefrauen und stolzer Vater dreier Kinder (Junge 17 J., Mädchen 15 J., Junge 12 J.).

1987 habe ich mir den Computervirus mit einem Commodore C=64 eingefangen. Mit dem C64 hielt dann auch schon bald GEOS64 bei mir Einzug. Über einen C128D mit 16 MB RAM-Erweiterung,  40 MB CMD Harddisk und GEOS128 kam ich bald auch zu einem PC 386DX40 mit sagenhaften 4 MB RAM und 170 MB Festplatte. Über die Jahre hinweg, und durch ein stetiges teures Aufrüsten, folgte vom 100 MBit-Netzwerk und Netzwerkserver mit 2,4 GHz (z.Z. 160 GB HDD, 512 MB RAM, WinXP Prof. & Suse 8.2) bis hin zum ADSL-Netzwerkrouter und -printserver (HanseNet-Flat mit über 2 MBit und 'Fastpath' auf einem 'alten' Pentium 1 mit 133 MHz und Debian-Linux), Scanner, Farb- und Laserdrucker so ziemlich alles, was das Herz eines begeisterten PC-Freaks begehrt.

Durch meine aktive Mitgliedschaft in einem Computer Club (Geos User Club), bin ich immer "am Ball", was es neues rund um PC's, Laptops, PDA's und Handies gibt. So ist es auch kein Wunder, dass ich mir im April 1996 auf der Hobbytronic einen der ersten PDAs, den »HP OmniGo 100« gekauft habe.
Dem innovativen OmniGo 100 folgte im Monat Juni 1997 ein 'uralter' gebrauchter »Olivetti Quaderno«  von 1991 (ein 286er Notebook, halb so groß wie ein DIN-A4 Blatt, mit 1 MB RAM und 20 MB Harddisk). Diese Portables konnten  meinen Hunger nach einer kleinen 'eierlegenden Wollmilchsau' nicht befriedigen, und es blieb immer der Wunsch nach noch mehr Funktionalität und einer Synthese zwischen Handy und PC.
Im August 1998 erschien der Communicator 9000, war aber mit 3600 DM (1800 Euro) für mich noch unerreichbar teuer. Bei verschiedenen Gelegenheiten hatte ich die Möglichkeit, das Gerät zu befingern, zu testen und zu benutzen. Der Communicator schien genau alles das zu verkörpern, was ich mir vorgestellt und gewünscht hatte.
Im Juli 1999 konnte ich mir dann den langersehnten Traum erfüllen, und einen Nokia 9000 Communicator gebraucht erwerben. Die Welt schien auf einmal wieder in ordnung & perfekt zu sein und Hartmut das erste Mal so richtig zufrieden. Der Spott meiner Mitmenschen perlte an mir ab. Mein Brikett, den ich stolz quer am Gürtel trug, konnte ja so viel mehr, als die anderen Handies und Organizer.
Aber schon bald bekam die Fassade wieder Risse. Der ach so üppige Speicher wurde schnell knapp, der 386er Prozessor quälte sich zäh durch die Anwendungen und nach spätestens 15 Stunden war wieder ein Aufladen des Akkus angesagt.
Viele meiner Bekannten und Freunde aus dem Club rüsteten nach und nach auf  das am Anfang 1999 neu erschienene Nokia 9110 auf.
Dieser neue Communicator ließ den N9K im Vergleich ziemlich alt aussehen, so dass ich mir fast schon zwangsweise im März 2000 ebenfalls den Communicator 9110 mit zusätzlichen 16 MB RAM kaufen musste. Es war allerdings erst eine Menge Überzeugungsarbeit bei der besten aller Ehefrauen notwendig ...
Die 16 MB-Erweiterung musste dann schon bald einer 32 MB-MMC weichen, auch vor dem Communicator macht die Entwicklung des 'schneller, höher, weiter, grösser ...' nicht halt.
Das 9110 war nach einem Sturz auf den Boden sogar schon in einer 4wöchigen Reparatur, glücklicher Weise ein Garantiefall (im wahrsten Sinne des Wortes <bg>).
Dem ersten 9110 folgte schon bald ein zweiter (defekter) Communicator 9110. Als es daran ging, das Gerät als Ersatzteillager zu zerlegen und auszuschlachten, überkam mich eine große Traurigkeit und ich ließ das Gerät bei Nokia für schw*ineteures Geld reparieren. Nach geschlagenen neun Wochen Reparaturzeit wurde das Gerät dann von meiner Frau beruflich genutzt.


Nachdem meine Frau sehr schnell die Vorzüge eines Communicators erkannte und - alleine schon wegen dem Kalender und der Kontaktdatenbank - auf der Arbeit gar nicht mehr ohne auskommen mag, folgten schon fast selbstverständlich erst für mich Ende Juli 2001 und dann im Februar 2002 auch für meine Frau je ein 9210, mit denen wir nun (128MB und 64MB MMC) ganz neue Erfahrungen sammeln.
Ein der beiden 'alten' 9110 haben wir im Bekanntenkreis gut verkaufen können, das andere war bis Anfang November 2002 'eingemottet'. Dann bekam ihn mein ältester Sohn - und konnte sich schon bald gar nicht mehr vorstellen, SMS anders als über die PDA-Tastatur zu schreiben :-)

Mittlerweil hat Anfang Dezember ein vierter Communicator bei uns Einzug gehalten, durch einen stillen Spender habe ich nun auch ein 9210i. Dank der hier und bei Colin zusammengetragenen Erkenntnisse rund um den Communicator klappte der Wechsel vom 'normalen' 9210 auf das i-Modell ohne Verlust eines einzigen Bytes.

Traditionsgemäss wandert mein 'altes' 9210 dann Weihnachten 2002 mit einer geringen Zuzahlung weiter an meinen Ältesten (Sponsering by Daddy!), das 9110 wird hoffentlich in liebevolle Hände verkauft :-)

Und aus der Finsterniss kam eine Stimme, die sprach: "Lächelt und seid froh, es könnte schlimmer kommen!"     Und wir lächelten und waren froh - und es kam schlimmer!   :-(

Am 3.12.2002 erfuhren wir, dass unser jüngster Sohn Jan (nun 12 J.) Leukämie - Blutkrebs - hat. Seine Heilungschancen stehen sehr gut (80%), aber die nächsten 10 Jahre! wird sich in der Familie alles seiner Genesung unterordnen müssen.

Für 10 Monate wurde eine Chemotherapie mit Spritzen und diversen Krankenhausaufenthalten durchgeführt (er musste alle 2 bis 3 Wochen für 2 bis 4 Tage ins Krankenhaus und manchmal wurden daraus auch 21 Tage und mehr). Dabei gab es jede Menge Komplikationen, er hat kaum eine Nebenwirkung der agressiven Medikamente ausgelassen.
Daran schlossen sich 14 Monate Tablettentherapie an.
Die ersten 10 Monate durfte er aufgrund des geschwächten Immunsystems nicht in die Schule gehen und bekam zu Hause 3 Mal die Woche durch einen Privatlehrer Hausunterricht. Auch Urlaub war für ihn wegen Ansteckungsgefahr und u.U. zu grosser Entfernung zum Krankenhaus verboten. In den ersten 10 Monaten durfte er auch auf keinem Fall alleine - also ohne Aufsicht - sein (wegen Krämpfen, Anfällen, Schock, ...).

Seit Ende September 2003 ist die Intensivchemotherapie nun beendet. Körperlich hat er sich von der sehr belastenden Therapie wieder gut erholt und über 25 Kilo(!) zugenommen. Er wiegt nun wieder für einen 12 jährigen 'normale' 53 Kilo bei einer Grösse von 1,61 Metern.
Bis Dezember 2004 musste er noch täglich bittere Tabletten schlucken und einmal die Woche zur Untersuchung ins Krankenhaus. Alle 2 bis 3 Monate folgten zur Kontrolle eine sog. Lumbalpunktion in die Wirbelsäule.

Die starken Medikamente haben aber als unerwartete Nebenwirkung Jans Knochen in den Knien, Hüften und Armen geschädigt. Osteonekrose heisst diese tückische Krankheit, es ist die aggressive Form der Osteoporose. Für mindestens die nächsten 2 Jahre bedeutet das für Jan, dass er sich in der Wohnung nur an Unterarmgehstützen und draussen nur im Rollstuhl bewegen darf. Wir müssen ihn sogar die Treppen hoch- und 'runtertragen. Diese Erkrankung kann man nicht operieren, Jan muss warten, dass sich die Knochen über die Zeit selbst heilen.

Seit den Herbstferien 2003 geht Jan auch wieder zur Schule. Wir tragen ihn also jeden Tag die Treppen herunter und schieben ihn dann im Rollstuhl zur Schule. Sein Schulweg ist glücklicher Weise nur etwa 400 Meter lang. Er besucht die sechste Klasse des Johannes Brahms Gymnasium in Pinneberg.

Eigentlich haben wir gehofft, dass sich nach den 10 Monaten Intensiv- und 14 Monaten Tablettentherapie bei uns wieder alles 'normalisiert' und wir mit Jans Krankheit nach der Chemotherapie kein weiteres schweres Kreuz zu tragen haben. Aber es ist uns anders bestimmt. Für die nächsten Monate werden wir Jan also weiterhin tragen und im Rollstuhl schieben müssen.

Dieser kurze und unvollständige Abriss oben zeigt Euch wahrscheinlich schon überdeutlich, wie gravierend diese Krankheit in den täglichen Schul-, Berufs- und Privatablauf unserer Familie eingeriffen hat. Aber wir lassen uns davon nicht unterkriegen!


Zurück zum Communicator.

Eine Suche im Internet ergab, dass es sowohl zum 9110, als auch zum 9210/9210i an einigen Stellen im Web Tipps und Tricks in deutsch und englisch gibt. Leider ist es nicht sehr komfortabel, das gesamte Web nach speziellen Fragen zu durchsuchen, so dass bei mir der Wunsch entstand, die Informationen zum 9210(i) auf einer eigenen Seite zu bündeln.

Was Ihr hier auf diesen Seiten findet, ist von mir selbst herausgefunden und/oder aus den Weiten des Internet zusammengetragen und gebündelt worden. Bei komplexeren Texten habe ich immer nach Möglichkeit den Autor genannt. Ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken, und bitte um rechtzeitige Kenntnis, wenn sich jemand falsch zitiert und/oder auf den Schlips getreten fühlt. Im Vordergrund sollen auf meinen Seiten allerdings die Informationen stehen, und nicht eine ständige Huldigung an die vielen kompetenten Autoren hier im Web.

Empfehlen möchte ich hier an dieser Stelle noch die Homepage mit Diskussionsforum von Colin Joerg in der Schweiz: http://www.aikon.ch.

Eine weitere hervorragende Seite zum 9210(i) ist die Homepage von Michal Jerz:
"My-Symbian"  http://my-symbian.info/  in polnisch und englisch.

Ich danke hier an dieser Stelle allen Menschen, die irgendwann und irgendwo etwas in Form von Tipps und Tricks, Programmen oder Informationen für die Communicator-Fangemeinde beitragen konnten und immer noch unermüdlich beitragen.

Viel Spaß mit dem Communicator und viel Erfolg!

Lob? Rechtschreibpfehler? Anregungen? Kritik? Korrekturen?
Hinweise? Noch mehr Tipps & Tricks?

Dann schreibt doch bitte eine Mail an:

  (please plain text only!)