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17.09.2002
Der Akku des 9210(i)
Er ist auch unter den folgenden Namen bekannt: Die Elektrolytlösung besteht aus hochreinen, wasserfreien, organischen Lösemitteln, in denen Leitsalze gelöst sind. Der Gefrierpunkt der Lösung liegt bei - 49°C, die Zellenspannung bei 3,6 Volt, die Leerlaufspannung bei 4,2 Volt. Die Entladespannung wird mit 3,6 bis 3,0 Volt angegeben, die Entladeschlussspannung mit 2,5 Volt. Der Betriebstemperaturbereich beträgt -20 bis 55 Grad Celsius, sie liegt aber optimal bei 18 Grad Celsius. Die Selbstentladung bei 20 Grad Celsius liegt bei 5 bis 10% pro Monat, zu Beginn bei etwa 0,5% pro Tag. Je nach Fertigungsqualität der Zellen sind 400 bis 1000 Ladezyklen möglich. LiIon-Akkus sind geladen 5-10 Jahre lagerfähig (spätestens alle zwölf Monate wieder laden!) Die Vorteile, die Lithium-Ionen-Akkus gegenüber z.B. Nickel-Metall-Hydrid-Akkus (NiMH-Akkus) haben, sind neben der höheren Spannung auch das Fehlen des Memory-Effekts. Als Memory-Effekt wird das schleichende Vergessen der Kapazität bezeichnet, die nicht aus dem Akku entnommen wird. Man kann den LiIon-Akku jederzeit wieder aufladen und muss nicht warten, bis der Akku vollkommen leer ist. Allerdings darf man auch vom LiIon-Akku keine unbegrenzte Lebensdauer erwarten. Mit der Zeit lagern sich Lithium-Verbindungen auf der negativen Elektrode ab, so das die Akkus nach dem Aufladen nicht mehr die volle Leistung bringen. Während des Betriebs wandern Lithium-Ionen von der positiven Elektrode durch ein organisches Elektrolyt zur negativen Graphit-Elektrode. Die Ionen lagern sich dort ein, und es bilden sich Lithium-Kohlenstoff-Verbindungen. Erst beim Ladevorgang werden die Lithium-Ionen wieder freigesetzt und bewegen sich zurück zum Ausgangspunkt. Mittlerweile können LiIon-Akkus aber mehrere hundert Mal wieder neu geladen werden. Die Nachteile der LiIon-Akkutechnik sind der hohe Herstellungspreis und die Empfindlichkeit auf extreme Temperaturen. LiIonen-Akkus werden mit dem I/U-Ladeverfahren aufgeladen. Zu Beginn des Ladevorganges wird der Akku mit einem Konstantstrom und zum Schluss mit einer Konstantspannung aufgeladen. Im Communicator ist ein aufwendiges Ladegerät integriert, die uns Anwender alle Arbeit - bis auf das An- und Abstöpseln an das Ladegerät - abnimmt. Der LiIon-Akku hat eine sehr geringe Selbstentladung. Mit 0,5% pro Tag ist der Kapazitätsverlust äusserst gering, dieser Wert ist aber stark temperaturabhängig. Folgende Regeln sollte man zur Akku-Pflege beachten, um die Leistungsfähigkeit des Energie-Speichers möglichst lange zu erhalten: - der erste Ladevorgang ist entscheidend. Lade den Akku vor dem ersten Gebrauch vollständig auf. In der Regel dauert diese Erstladung beim 9210 knapp 3 Stunden. - jeder Akku hat nur eine begrenzte Zahl von Ladezyklen. Lade den Akku vom Communicator deshalb nicht bei jeder Gelegenheit wieder nach, sondern benutze ihn immer so lange, bis er fast ganz leer ist. 2 x Aufladen pro Woche bei minimal 500 möglichen Ladezyklen bescheiden dem Akku immerhin eine Lebensdauer von mehr als 4 1/2 Jahren. - wird der Akku unter seine Nennspannung entladen, kann dies zu Prozessen führen, die den Akku beschädigen oder zerstören. Das 9210 besitzt deshalb eine Elektronik, die erst den Besitzer warnt und dann das Gerät abschaltet, bevor es zu einer solchen Tiefentladung kommen kann. - auch häufiges überladen kann den Akku dauerhaft beschädigen. Deshalb beendet das 9210 automatisch den Ladevorgang, sobald der Akku voll geladen ist. Das 9210 dann nicht wieder durch Ab- und Anstöpseln dazu zwingen, noch mehr Ladung in den Akku zu pumpen. - das Aufladen sollte immer nur bei Zimmertemperatur (etwa 18 - 21 Grad) erfolgen. Vermeide es, einen kalten Akku aufzuladen. Das schadet den Zellen. Speziell bei kalten Aussentemperaturen im Winter den Akku immer erst bei Zimmertemperatur warm werden lassen, dann aufladen. - auch hohe Temperaturen schaden dem Akku. Lasse Deinen Akku, oder am besten gleich das ganze 9210, an heissen Sonnentagen nie im Auto liegen. Bei Temperaturen von über +60 Grad Celsius verliert der LiIon-Akku dauerhaft an Kapazität. - Lithium-Ionen-Akkus müssen stets geladen gelagert werden. - einen nicht benutzten Akku solltest Du kühl aber nicht kalt lagern. Auch im unbenutzten Zustand verlieren Akkus Energie. Der LiIon-Akku so um die 0,5% pro Tag. -wird ein Lithium-Ionen-Akku längere Zeit nicht benutzt, solltest Du ihn spätestens nach zwölf Monaten wieder laden, sonst geht er irreparabel kaputt. - alte, verbrauchte Akkus müssen natürlich umweltgerecht entsorgt werden.
Hier ein Röntgenbild vom 9210-Akku BLL-3.
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